FAQ Ihre Fragen und unsere Antworten

Was darf man wo bauen

F: Darf man auf dem eigenen Grundstück alles bauen oder gibt es Einschränkungen zu beachten?

A: Auch wenn ihr Grundstück als Bauland ausgewiesen ist, unterliegt man bei der Bebauung der regionalen Bauordnung. Das zuständige Bauamt der Stadt oder Gemeinde gibt Auskunft, welche Rahmenbedingungen für den Bauort gelten. Das kann ein umfassender B-Plan (Bebauungsplan) sein, oder aber ein der örtlichen Nachbarbebauung angepasster Baustil (§34). Daraus ergibt sich dann, ob ein- oder zweigeschossig gebaut werden darf. Auch Angaben über die Größenverhältnisse (Anteil der bebaubaren Gesamtfläche im Verhältnis zur Grundstücksgröße), Abstandsflächen (zur Straße) und mögliche einzuhaltende Vorgaben von Gebäudehöhen erhalten dort.


Freie Planung Typenhäuser

F: Baut SpreeHaus nur die Typenhäuser oder auch individuelle Massivhäuser in freier Planung?

A: Die dargestellten Typenhäuser sind Beispiele für variable Hauslösungen, Raumgrößen, Aufteilungen und das Größen-/Preisverhältnis. Wenn ein Typenhaus zufällig auf ein Grundstück mit seiner Aufteilung der Räume genau passt und 100% den Wünschen der Bauherren entspricht, dann kann es genau so gebaut werden. Die Praxis ist jedoch oft so, dass die Wünsche der Bauherren sehr individuell sind und die örtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Bauorte ebenfalls. Daher passen unsere Planer und Architekten mit den Bauinteressenten die Beispielhäuser in den Projektgesprächen dann an die konkreten Vorstellungen genau an. Hierbei können auch Details aus verschiedenen Vorlagen zusammen gefasst werden. Häufig dienen auch Handskizzen unserer Kunden, der künftigen Bewohner, als Vorlage für unsere Entwurfsplanung. Nicht selten beginnt die freie Planung auch mit einem leeren Blatt Papier.


Bodenplatte oder Keller

F: Was kommt unters Haus, Bodenplatte oder Keller?

A: Lange Zeit hieß es 'Keller muss sein', Kohlenkeller, Vorratsraum, Lager - früher war Keller ein MUSS. Heute zählt oft das Preis-/Leistungsverhältnis. Dank moderner Heiztechnik reichen heute oft 4 m² Stellfläche für die Haustechnik, so dass man dafür keinen Keller mehr braucht. Kohlen und Lebensmittelvorräte muss auch niemand mehr "einkellern". Somit ist der Keller oft nur noch eine Notwendigkeit, wenn aus Platzgründen eine weitere Etage benötigt wird, die dann nicht nach oben, sondern in die Tiefe gebaut wird.

Während bei einem Hausbau auf Bodenplatte relativ wenig Erdarbeiten zu verrichten sind (Abschub von im Normalfall 30 cm nicht tragfähigem Boden und Aushub der Fundamentstreifen), muss für die Kellergründung mehrere Meter tief ins Erdreich gegraben werden. Hier ist schweres Gerät im Einsatz und eine ganze Menge Erde zu bewegen und abzufahren. In Abhängigkeit vom Baugrund sind gelegentlich zusätzliche Arbeiten notwendig, wie Grundwasserabsenkungen, Baugrubensicherungen etc.. Diese Tiefbauarbeiten, die Art der Kellerbauweise (Aufwand der Abdichtung entsprechend den regionalen Gegebenheiten -Grundwasser-) und die bedarfsgerechte Innenausstattung (Wohn- oder Nutzkeller) bestimmt entscheidend die Kosten für den Keller. Ein führender deutscher Fertig-Kellerhersteller hat eine zutreffende Faustformel veröffentlicht: 18.500 € + ca. 150 € pro Quadratmeter Kellergrundfläche = Grundpreis Keller (Beispiel Haus 10x10: 18.500 € + 15.000 = 33.500 €). Das aber wohlgemerkt ist der reine Kellerpreis, sprich der Betonblock. Wenn man dann die Kosten für Tiefbau, Abdichtung, Innenwände, Türen, Treppen, Fenster, Haustechnik, Heizung, Putz, Elektroausstattung dazu rechnet verdoppelt oder verdreifacht sich dieser Grundpreis. Wer also einen Keller wünscht, sollte Mehrkosten von 65.000-90.000 € gegenüber einem Hausbau auf Bodenplatte in die Budgetplanung einkalkulieren.


Bauzeit

F: Welcher Zeitrahmen muss für ein Bauvorhaben eingeplant werden?

A: Die erste Phase ist die Zeit der Hausplanung. Es ist unterschiedlich, wie lange die Entwurfsphase mit dem Kunden dauert, bis die optimale Hauslösung gefunden ist. In den meisten Fällen 3-4 Planungstermine, in speziellen Fällen auch weit mehr. In jedem Fall geben wir unseren Kunden alle Zeit die sie brauchen um sich für die finale Lösung zu entscheiden. Der Respekt vor dem Wert der bei einem Hausbau geschaffen wird, bedingt einfach größte Sorgfalt von der Planung an. Anhand der Planung erfolgt die Kalkulation und Angebotserstellung parallel. Wenn Entwurf und Angebot vom Bauinteressenten angenommen werden, erfolgt der Vertragsabschluss. Unmittelbar nach Vertragsabschluss erstellt unsere Architektin das Baugesuch, den Bauantrag. Das Bauamt hat einen Zeitrahmen von bis zu 12 Wochen (B-Plangebiete haben ein verkürztes Antragsverfahren). Innerhalb von 4-6 Wochen nach Erteilung der Baugenehmigung ist der offizielle Baubeginn. Die reine Bauzeit beträgt bei Häusern bis 170 m² Wohnfläche max. 6 Monate. Dies gilt für Gebäude mit Bodenplatte. Wird ein Keller gewünscht, verlängert sich die Bauzeit um bis zu 2 Monate, je nach Gründungsaufwand und Kellerbauweise. In jedem Fall erhalten unsere Bauherren mit Baubeginn einen detaillierten Bauablauf- und Bauzeitenplan, in dem transparent aufgelistet ist, wann welches Gewerk tätig ist und wann die Hausübergabe geplant ist. Dank langjähriger Erfahrung und zuverlässiger Partnergewerke können wir unseren Kunden eine hohe Termintreue und Verlässlichkeit anbieten.

Das drückt sich auch in positivem Feedback unserer Kunden aus: "Wir können im Nachhinein folgende positive Anmerkung machen: - gute Planung vom Baubeginn bis zur Fertigstellung - alle notwendigen Behördenangelegenheiten wurden für uns erledigt - der vorgegebene Zeitplan wurde eingehalten (5 Monate und 5 Tage vom ersten Spatenstich bis zum Einzug!)…Wir haben sogar zwischendurch Urlaub gemacht!" (Familie Jurisch aus Berlin)


Haus von SpreeHaus Berlin